Kunst im Kloster: Wenn Dinge erzählen könnten…

Dinge und deren Geschichten standen in der Klosterscheune Zehdenick  zum Thema „Wenn Dinge erzählen könnten – Geschichten aus Zehdenick“ im Mittelpunkt. Die Veranstaltung fand im Rahmen des Projektes „Die Dinge singen“ statt, das zur Ausstellung DIE DINGE 3 vom Verband der Künstlerinnen und Kunstfreunde GEDOK gehört, die Ende März in der Klosterscheune eröffnet wurde. Die Sängerin Britta Süberkrüb von der Komischen Oper Berlin  und der Pianist Harald Schwarz sorgten für eine musikalisch-literarische Umrahmung.

Brandenburger Künstlerinnen initiierten  das interdisziplinäre Kunstprojekt DIE DINGE  und zeigten bereits 2012 Dinge 1 und 2 im Schloss Altranft und in Gut Geisendorf. Dinge 4 wird im Mai im Tabakspeicher Schwedt eröffnet, Dinge 5 im September im Bunker Wünsdorf. Im Zentrum der Dinge 3 für Zehdenick steht das Thema SINN - (lichkeit) mit besonderem Augenmerk auf die Beteiligung der hier lebenden Menschen.

Schüler der Zehdenicker Linden-Grundschule schrieben bereits ihre DINGE- Geschichten: Zum Ding das durch die Wohnung marschiert und schöne Dinge verschlingt, von einem einsamen Teddy,  von zwei Armbändern oder einem Haifischzahn.

Die Künstlerinnen laden Sie, Ihre Freunde und Bekannten ein: „Bringen Sie Ihnen persönlich wichtige Dinge und deren Geschichten mit. Wir würden uns freuen, wenn sie diese mit uns und anderen teilen. Wir möchten Sie interessieren, Dinge neu zu betrachten und dabei zugleich neue Menschen kennen zu lernen.“

Werden Sie Unterstützer oder Pate eines der künstlerischen Vorhaben und helfen Sie mit, dieses Projekt für die Kultur ihrer Region zu verwirklichen. Jede Sachleistung, Materialien für Workshops mit Kindern oder eine Spende werden helfen.

Die Dinge ist ein mehrteiliges interdisziplinäres Kunstprojekt der GEDOK Brandenburg nach einer Idee von Gertraude Pohl, das an unterschiedlichen Orten im Land Brandenburg stattfindet. 2012 wurden DIE DINGE 1 auf Schloss Altranft am Rande des Oderbruchs und DIE DINGE 2 auf Gut Geisendorf im Niederlausitzer Braunkohlenrevier präsentiert. 2013 ist die Fortführung des Projektes im Tabakspeicher von Schwedt und im Bunker Wünsdorf - Waldstadt geplant.

Projektleitung/ Pressekontakt: Helga Elly Frankenstein                        

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