Verheerende Auswirkungen auf die VBL-Renten

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VSZ unterstützt Streikende / Knackpunkt ist die betriebliche Altersversorgung

Neu ist das Bestreben der öffentlichen Arbeitgeber, ein Gehaltsplus gegen ein Rentenminus bei den Tarifverhandlungen eintauschen zu wollen. Es ist wie das Spiel von der linken in die rechte Tasche - auf Kosten der Rentner und Rentnerinnen, Pensionäre und Pensionärinnen. Lohnerhöhungen gegen Rentenkürzungen ins Spiel zu bringen - an diesem Punkt scheiterten bisher alle Tarifverhandlungen.ver.di macht gemeinsam mit anderen Gewerkschaften - GEW, GdP, dbb -  Druck mit Warnstreiks gegen die massiven Eingriffe der Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) vor der nächsten Verhandlungsrunde.

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Die schrägsten Berliner 10-Minuten-Geschichten

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Alles war ein wenig schräg : Das kultige Lokal "Böse Buben" mit seinen Bücherwänden, in dem es trotz überbordender Fülle zum Lesen mucksmäuschen still war, die Bühne - ein kleines Podest mit barockem Sessel - dessen Höhen nur mit handfester Hilfe zu erklimmen war und das Programm mit Gitarren - und Gesangsoli bis hin zur quirligen Moderatorin im bühnenreifen Outfit.

Foto: Chr. v. Polentz

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Eine Menora von IKEA

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Jugendliche drehten Kurzfilme gegen Antisemitismus in ver.di Jugendbildungsstätte

Ein komischer Vogel, urteilt ein Besucher im fiktiven Zoo. "Die Art ist kurzsichtig, fühlt sich in ihrer Umgebung sehr sicher, ein besonderes Exemplar der Philosemitin", erklärt die Führerin "Ihr sind ihre positiven Vorurteile gegenüber Juden nicht bewusst und sie ist nicht in der Lage, Individuen wahrzunehmen, unterteilt stattdessen in Völker der netten und weniger netten Art" , erklärt Inge Nährig (22), die fiktive Zooführerin und künftige Erzieherin. Oliver Schönauer (22), ebenfalls künftiger Erzieher und ein Mitmacher des Clips ergänzt: "In unserem Film geht es um `modernen` Antisemitismus nicht trotz, sondern wegen Auschwitz."

Foto: Chr. v. Polentz

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Übermorgen fange ich an ...

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... mit  einem neuen Buch / ver.di-Literaturpreis 2013 für Jenny Erpenbeck

Am 29. April erhält Jenny Erpenbeck den Verdi- Literaturpreis, nachdem sie gerade den Hans- Fallada-Preis entgegen nahm. In ihrer Wohnung mitten in Berlin gesteht die Schriftstellerin und Regisseurin, es sei wunderbar, wenn jemand anruft und aus heiterem Himmel sagt, Sie haben einen Preis erhalten. "Überhaupt, wenn Bücher so ihre eigenen Wege gehen", sagt die Autorin. Den ver.di-Literaturpreis Berlin-Brandenburg erhält sie für den Roman „Aller Tage Abend“, weil er laut Jury "brillant geschrieben ist".

Foto: Knaus Verlag

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DIE DINGE 4 I Um-Ordnung

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Tabakspeicher I Galerie am Kietz

Anliegen des interdisziplinären Kunstprojektes DIE DINGE 4 in Schwedt ist es, über künstlerische Präsentationen hinaus nachhaltige und umweltpädagogische Aspekte wie gesellschaftliche Fragestellungen zu Konsum, Selbermachen, Wiederverwertung, Recycling in den unterschiedlichen Formaten des Projektes zu verhandeln. Die Schwedter Einwohner werden direkt in die Ausstellung einbezogen. Sie werden mit ihren individuellen Beiträgen und Dingen Teil der Ausstellung und insofern ein Beispiel wie kulturelle Teilhabe organisiert werden kann.

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DIE DINGE 3 I SINN (-lichkeit)

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Klostergalerie I Zehdenick

Die künstlerischen Arbeiten in Die Dinge 3 erzählen vom Verschwinden, Unterwegssein, von Zweifel und Gewissheit, von Verlusten und dem Wert von Dingen. Sie sprechen kulturelle Identitäten und globale Phänomene an. Mit den künstlerischen Eingriffen wird die Verwandlung von Dingen spürbar, die neuen Kontexte ändern nicht nur die Wahrnehmung sondern auch Bedeutungen. In Objekten, Briefen, Fotografien und einem Beteiligungsprojekt sind Sie aufgefordert, über den Sinn und die Sinnlichkeit von Dingen zu reflektieren und auch persönliche Geschichten und Dinge beizutragen. Im Rahmen des Projektes fanden Schreibwettbewerbe und Workshops für Schülerinnen und Schüler statt.

Foto: Potter-Mael

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Für das Leben im Alter die ‘Butter vom Brot’ genommen

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Versprechen durch VBL gebrochen und ver.di spielt mit

Wie viele Angestellte fühlt sich Kathrin Müller von der Versorgungsanstalt des Bundes und der Länder (VBL) belogen und betrogen. Sie hat gerechnet: „Ich habe viel weniger an Betriebsrente im Monat als einst von der VBL versprochen “, sagt die Rentnerin. „Nach fast 30 Jahren im Öffentlichen Dienst erhalte ich nach den Versorgungspunkten 180,00 Euro Zusatzrente im Monat, viel weniger als ich berechnet hatte. Ursache dafür ist die Umstellung des Systems.“

Foto: Unterschriftensammlung der Berliner VSZ- Gruppe mit RA Mathies

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Ein Pinguin und seine Geschichte

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Kunst im Kloster: Wenn Dinge erzählen könnten…

Der ausgestopfte Pinguin wurde vor dem Müll gerettet und wanderte in ein Regal. „Er blieb, staubte ein, wurde gelegentlich in die Hand genommen oder als Kuriosum herumgezeigt“, schreibt Angela Schröder aus  Bergsdorf in der Geschichte zu ihrem Ding. „Er blieb natürlich stumm und ich fand, er wirkt irgendwie traurig.“ Manchmal fragte sie sich, welche Geschichte er hat ...

Foto: Die Dinge singen

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Schätze und Chancen in der Schorfheide

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Attraktive Eiszeitlandschaft beschützen, bewahren und  für den Tourismus nutzen

Schorfheide, nationaler Geopark „Eiszeitland am Oderrand“ , Biosphärenreservat Schorfheide - Chorin mit Buchenwald Grumsin sind drei Schlüsselworte für eine faszinierende Landschaft nordöstlich vor den Toren Berlins. Ausgedehnte Wälder wechseln hier zu weitem Offenland mit tiefen Senken und markanten Höhenzügen. Das ausgeprägte Relief spiegelt das Geschehen der letzten Eiszeit wider, als Gletscher das Gesicht der Landschaft mit ihren gewaltigen Eismassen überzogen und veränderten. Das Besondere dieser Landschaft entstand durch die gestaltenden Kräfte von Gletschereis, Schmelzwasser und Wind. Die Vielfalt der Landschaftsformen, vereint in einem charakteristischen Ensemble, bildet eine attraktive Eiszeitlandschaft mit dem Grumsin, der 2011 gemeinsam mit anderen deutschen Buchenwäldern  (Hainich/ Thüringen, Serrahn und Jasmund/ Mecklenburg-Vorpommern, Kellerwald/ Hessen) als Weltnaturerbe von der UNESCO anerkannt wurde.

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Lasst Kinder einfach Kinder sein!

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Experten diskutierten mit Journalisten in Berlin

Inline-Skaten in Hamburg, Konzentrationstraining in Ulm, Kreativkurse für Kinder unter drei Jahren in Hannover oder lieber Chinesisch für hochbegabte Grundschüler in Bochum? Alles im Google - Angebot „Kurse für Kinder“. Und diese Angebote werden offenbar gerne wahrgenommen, wie die vollen Terminpläne vieler Mädchen und Jungen belegen. „Eltern wollen nur das Beste für ihre Kinder“ sagt Bettina Peetz von JAKO-O, deshalb fördern sie sie nach Kräften. Doch bleibt angesichts all dieser Aktivitäten überhaupt noch genug Kindheit übrig? Wir sagen Nein und starten eine Kampagne „Lasst Kinder einfach Kinder sein!“. Knapp 60 Prozent der Eltern wünschen sich ausdrücklich weniger Terminstress im Alltag – so das Ergebnis der Umfrage des Meinungsforschungsinstituts TNS Emnid im Auftrag des Kinderausstatters JAKO-O. Auf ihre Kinder scheinen viele Eltern aber diesen eigenen Wunsch nicht zu übertragen.

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Eltern kritisieren das deutsche Schulsystem

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Seine 2. Bildungsstudie legte das Unternehmen JAKO-O in Berlin vor

Die Eltern schulpflichtiger Kinder fordern mit fast 80 Prozent den massiven Ausbau von Ganztagsschulen und mit 60 Prozent mehrheitlich eine sechsjährige Grundschulzeit. Die gymnasiale Schulzeitverkürzung auf G8 mit gleichen Lehrplänen lehnen acht von zehn dagegen Eltern eindeutig ab. Gleiche Bildungschancen für alle Kinder ist den meisten Eltern sehr wichtig, dem gemeinsamen Unterricht von Kindern mit und ohne Behinderungen stimmen sie jedoch nicht vorbehaltlos zu.

Für die repräsentative Studie befragte das Sozialforschungsinstitut TNS Emnid im Auftrag des Unternehmens JAKO-O republikweit 3000 Eltern mit schulpflichtigen Kindern im Alter bis zu 16 Jahren.

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Reise in die Eiszeit durch die Schorfheide

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Mammutbaby Dima und das lebensgroße Mammut Georg begleiten als Modelle die Besucher auf einer Zeitreise von der letzten Eiszeit bis in die Gegenwart durch die Schorfheide.  In der Historischen Dampfmühle in Groß-Ziethen wird am Mittwoch, 23. Mai 2012, das Besucher- und Informationszentrum des Nationalen GeoParks mit der Ausstellung "Erfahrung Eiszeit" eröffnet.

Die letzte Eiszeit formte hier im Barnim und in der Uckermark eine faszinierende Moränenlandschaft so modellhaft, dass dieser Formenschatz als der Ursprungsort der Glazialen Serie gilt.

Foto: Summstein

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„Springende Gene“ und die Umwelt

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Wie wir werden, was wir sind - das feine Geflecht von Genen und Umwelteinflüssen verstehen

Unter dem Motto „Gene und Umwelt“ stand das 16. Berliner Kolloquium der Daimler und Benz Stiftung  im Langenbeck-Virchow-Haus. Damit widmete sich die Stiftung unter Leitung ihres Vorstandsvorsitzenden Professor Dr. Eckhard Minx, einem  hoch aktuellen Thema zur Aufklärung der Grundlagen der Vererbung. Die Interaktion von genetischer Anlage und Umwelt, deren Wirkprozesse ein kompliziertes Gefüge bilden, gilt es aufzudecken. Das bedarf einer exakten Analyse und Beschreibung ohne Vermengungen. Dem widmet sich seit einigen Jahren das Gebiet der Epigenetik.

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Sprung in der Schüssel

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Schriftsteller griffen zum 12. Berliner Lesemarathon wieder  in ihre Schubladen:

Alltagssituationen - humorvoll bis irrwitzig, so waren die Geschichten zum  Thema   und der Abend damit ein sehr heiterer  in dem mit knapp 20 Besuchern mäßig besetzten Puttensaal der Bibliothek am Luisenbad .Wie Slapstick kamen die Ergebnisprotokolle von Stephan Hähnel  daher.  Sie wurden  die Lacher des Abends: Der Toilettenwart,  erdrosselt vom nicht vorgebuchten Kunden  mit einlagigem Toilettenpapier  - trocken, mit Noppen, recycelt, aus ökologischem Anbau, reißfest wie ein Damenstrumpf.  Oder die Bäckersfrau Edda Plunder, die in weißer Mehlwolke auf der Straße endet, weil sie schreiend vor dem Studenten wegrennt, der ihr sein sich nicht wohl fühlendes und daher total verspanntes Brot im Körbchen mit gehäkelter Decke zurückbringt.

Foto: Chr. v. Polentz/ transitfoto.de

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Rutschbahn für Qualitätsjournalismus?

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Wie lässt sich Qualitätsjournalismus in der Hauptstadt dauerhaft sichern? Fragen an die medienpolitischen SprecherInnen der Parteien vor den Wahlen zum Berliner Abgeordnetenhaus. Zunehmende Einfalt statt Vielfalt und mangelnde Qualität kennzeichnen derzeit die Entwicklung in den Medien. Ginge es nach dem Willen der Arbeitgeber – zu weniger Honorar für mehr Leistung, zu noch mehr Arbeitsverdichtung durch Ausdünnung der Belegschaften – ist eine Rutschbahn zur Abwertung  der Medienberufe vorprogrammiert. Für einen  Journalismus, der diesen Namen noch verdient, für Zeitungen und Zeitschriften von hoher Qualität gingen in der letzten Zeit Medienmacher auf die Straßen.

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Fremde und Vertraute

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Man reist in ein fremdes Land, will das Eigene hinter sich lassen, sich davon erholen und begegnet ihm in anderer, fremder Kulisse aber immer wieder… Zum bereits 11. Lesemarathon des Berliner Verbandes Deutscher SchriftstellerInnen (VS) zogen 38 Autoren und Autorinnen sechs thematische „Schubladen“ in öffentlichen Räumen auf. Zum Thema Fremde und Vertraute wurde  in der Pankower Stadtbücherei und unter dem Motto Verwandlungen in der Bibliothek am Weddinger Luisenbad gelesen.

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Juden Narren Deutsche - Interview mit der Autorin Hazel Rosenstrauch

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 „… ich wehre mich gegen die Boxen, in die ich und `wir` immer wieder gesteckt werden.
Das geht nicht nur Juden und erst recht Jüdinnen so, aber die Rolle, die unsereinem zugeschrieben wird, hat und bekommt eine neue Brisanz, wenn wiedervereint nach einer deutschen Identität gefahndet wird. (…) Die Vergangenheit wird neu geordnet. (…)
Die Beschäftigung mit Antisemitismus kann bruchlos in den Kampf gegen Islamophobie übergehen, auch das passt leider zu meinen alten Aufsätzen. (…)
Man spricht nicht mehr von Kollektivschuld, aber man spricht von kollektiven Identitäten, sagt Ethnie statt Volk und subsumiert die unterschiedlichen Individuen unter religiöse
Etiketten. Das Vokabular hat sich geändert, der Ton und der Furor erinnert an die Debatten von gestern.“ (aus dem Vor- und Nachspann des Bandes)
Hazel Rosenstrauch beobachtet, denkt sich ihren Teil und schreibt es auf. Sie unterhält sich mit Heinrich Heine, lässt die Kulturgeschichte der Narren vorüberziehen, erfindet sich einen neuen Großvater und fragt „Ist Emigrans erblich?“.

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Aserbaidschan - Das Land des Feuers auf der ITB in Berlin

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Wir trafen Firudin Gurbanov, Amtsleiter des Ministeriums für Tourismus und Kultur in Baku, dieser Tage auf der Internationalen Tourismusbörse in Berlin wieder. Auf dem Messestand von Aserbaidschan informiert er internationale Touristen über die touristischen Entwicklungen in Aserbaidschan. Mehrere Agenturen und Unternehmen der Touristik aus Aserbaidschan präsentieren unter dem Dach des Ministeriums für Tourismus und Kultur in der Messehalle 3.2 auf dem Stand 112 ihr Land, darunter Rufat M. Hajiyev, von KHAZAR TRAVEL & Tours aus Baku.

Foto: Firudin Gurbanov in seinem Bakuer Büro

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Land zwischen Europa und Asien - Aserbaidschan

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Aserbaidschan gilt als eine der ältesten Wiegen der Menschheit und birgt, auch bedingt durch seine territoriale Lage zwischen Europa und Asien, einen großen kulturellen Reichtum. Einflüsse türkischer, kaukasischer, europäischer und asiatischer Kultur verführen zu einer farbenfrohen und abwechslungsreichen Entdeckungsreise in das Land des Feuers.

Foto: Landschaft am Fluss Kish

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Wisente und Przewalskipferde in die Wildniskernzone  frei gelassen

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Am 8. Mai 2010 stellte die Heinz Sielmann Stiftung die neu umfriedete Wildniskernzone mit Rundwanderweg in der Döberitzer Heide der Bevölkerung vor. Wisente und Przewalskipferde waren kurz vorher aus der Eingewöhnungszone in das etwa 2000 Hektar große Freigelände umgezogen und leben hier jetzt gemäß ihren natürlichen Ansprüchen. Sielmanns Naturlandschaft Döberitzer Heide ist eine über 3600 Hektar große Naturoase vor den Toren Berlins und Potsdam.

Foto: Wisente in der Döberitzer Heide

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Naturschutz als Lebensphilosophie

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Für die Natur, aber nicht ohne die Menschen – so lautete ein Grundsatz des berühmten Naturfilmers Heinz Sielmann. Die Heinz-Sielmann-Stiftung, die sich seit Jahren für den Biotop- und Artenschutz engagiert, ist einer der größten privat finanzierten Akteure mit großen Naturschutzflächen in Deutschland, den „Sielmanns Naturlandschaften“ etwa, und Projekten in ganz Europa. Die Vereinten Nationen haben das Jahr 2010 zum Internationalen Jahr der Biodiversität erklärt. Wir sprachen zu diesem Thema und aus Anlass ihres 80. Geburtstages am 28. April mit der Vorsitzenden des Stiftungsrates, Inge Sielmann.

Foto: Przewalskipferde in der Döberitzer Heide

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ZOÒN - das neue Tiermagazin

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ZOÒN ist der Titel für ein neues Tiermagazin, nach dem altgriechischen Zoón -  Tier, Lebewesen, eingeschlossen der Mensch. Es wird alle zwei Monate erscheinen. Die erste Ausgabe können Leser ab 30. April 2010 an den Kiosken kaufen oder auch schon jetzt im Abo  bestellen.  Eine Mischung aus modernem Gesellschafts- und Wissenschaftsmagazin über die Tierwelt soll es sein. Es richtet sich an alle Menschen, die sich für Tiere in ihren unterschiedlichsten Lebensräumen interessieren.

 

 

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Der geschrumpfte Aralsee

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Das Schiff verrottet auf dem Grund mit Salzkrusten, wo einst das Wasser des Aralsees stand.

Der  Aralsee in Zentralasien – einst einer der größten Seen der Erde – schrumpft seit Jahrzehnten. Der Amu Dar`ja, der den See speiste, war das zweitgrößte Flußdelta in der Sowjetunion. Das Volumen des Aralsees reduzierte sich inzwischen auf weniger als ein Drittel, seine Oberfläche von etwa 64000 Quadratkilometern nahm auf weit weniger als die Hälfte ab.

Der Aralsee ist eines der spektakulärsten Beispiele für die Folgen von Landgewinnungsprojekten, die in den Steppengebieten entlang der Flüsse Amu Dar`ja und Syr Dar`ja durchgeführt wurden - eine ökologische Katastrophe.

Foto: Quelle PTJ

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Anpassung - die notwendige Antwort auf den Klimawandel, ein Projekt der Helmholtz-Gemeinschaft

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Wie hängt die Entwicklung unseres Klimas von der Wechselwirkung zwischen Atmosphäre, Eis, Ozean und Landoberflächen ab und wie beeinflussen sich menschliche Einwirkungen und natürliche Klimaschwankungen? Wie groß sind die Verluste der kontinentalen Eismassen und wie reagiert der Meeresspiegel auf Schmelzwasser und Erwärmung? Wie werden sich Extremereignisse wie Stürme, Hochwasser und Dürren mit dem Klimawandel ändern? Das sind einige der vielen Fragen auf die es noch immer wenig konkrete Antworten gibt.

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Der Boden lebt

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Ein Blick in das WaldLabor auf dem Campus Berlin- Buch: Von oben und von unten nass und dennoch begeistert bei der Sache treffen wir die Schülerinnen und Schüler der 7. Klasse  von der kombinierten Hufeland- Schule Oberstufe Hauptschule/ Oberstufe Realschule Berlin-Buch in dem kleinen Waldstück auf dem Gelände des Campus vom Max-Delbrück-Centrum. Sie suchen trotz des strömenden  Regens nach kleinen Bodenorganismen wie Regenwürmern, Asseln, Tausendfüßlern und Spinnen.

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Das Leben ist kein Supermarktregal mit fertigen Konsumgütern…

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Forscherdrang ist für mich die Fähigkeit zur Bewahrung der kindlichen Neugier. Kinder sind von Natur aus neugierig und mit unbändigem Forscherdrang ausgestattet, so Ulrich Scheller nach zehn Jahren im Gläsernen Labor in Berlin-Buch. Die Lust am lebenslangen Entdecken und Lernen muss man nicht künstlich von außen aufsetzen.

Fotos: HELIOS Klinikum Berlin-Buch

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Zwischen den Zeilen lesen …

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…hatten viele Bürger der DDR beim Lesen Ihrer Zeitungen gelernt und Journalisten beherrschten die Kunst, etwas indirekt auszudrücken, was offen nicht gesagt werden durfte. In der Reihe „Märkische Wandlungen“ diskutierten am 28. Mai 2009, im 20. Jahr der Wiedervereinigung, Journalisten und Publizisten, darunter Helga Frankenstein, im Potsdamer Haus der Natur die so widersprüchliche Umweltproblematik  in den Zeiten der DDR.

Fotos: Sielmann Wanninchen

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