Phänomene der Erde

Die Geopark-Initiative startete mit der Unterstützung der UNESCO im  „Jahr der Geowissenschaften“. Erstmalig gab es in dem Jahr einen Tag des Geotops - mit sehr großem Erfolg. Inzwischen ist dieser Tag am 3. Septemberwochenende zu einer jährlichen Tradition geworden.

Geotope sind erdgeschichtliche Bildungen der unbelebten Natur, die Erkenntnisse über die Entwicklung der Erde und des Lebens vermitteln. Sie umfassen Aufschlüsse von Gesteinen, Böden, Mineralien und Fossilien sowie einzelne Naturschöpfungen und natürliche Landschaftsteile. Als Dokumente der Erd- und Lebensgeschichte sind sie von besonderem Wert.

Im Rahmen des UNESCO-Netzwerkes „Nationale Geoparks“ werden seit einigen Jahren Geotope  in Geoparks zusammengefaßt. Geoparks vermitteln Wissen über geologische Prozesse, die für unsere natürlichen Ressourcen, die Landnutzung sowie die Wirtschafts- und Kulturgeschichte bis hin zur Entwicklung des Lebens von Bedeutung sind. In dieser Kombination kann man das nur in Geoparks erleben. Geoparks sollen den Besucherinnen und Besuchern helfen, die Phänomene der Erde besser zu verstehen. Dieses Verständnis ist eine wichtige Voraussetzung für einen verantwortungsbewussten Umgang mit der Umwelt.

Aspekte der wirtschaftlichen Entwicklung, der Tourismusförderung und Freizeitgestaltung werden bewusst einbezogen.

Zahlreiche GeoPark – Initiativen sind in den letzten Jahren bundesweit entstanden. Sie wurden von einer Expertenkommission zertifiziert und erhielten das planeterde - Logo des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) als Gütesiegel verliehen:

  • Schwäbische Alb
  • Bergstraße-Odenwald
  • Harz-Braunschweiger Land-Ostfalen
  • Mecklenburgische Eiszeitlandschaft
  • Vulkanland Eifel
  • Muskauer Faltenbogen
  • Ries
  • Ruhrgebiet
  • Eiszeitland am Oderrand
  • TERRA. vita
  • Inselsberg – Drei Gleichen
zurück

zurück